Donnerstag, 29. Januar 2015

Cheese-Burger mit Portweinzwiebel-Backpflaumen-Relish (Auf die Hand)

Zu Weihnachten habe ich das wunderbare Kochbuch "Auf die Hand" von Stevan Paul bekommen, eine Mischung aus Rezepten und Hintergrundgeschichten zu den unterschiedlichsten Street-Food-Varianten aus aller Welt. Bereits sein Kochbuch "Deutschland vegetarisch"  zähle ich zu meinen absoluten Lieblingskochbüchern und war somit sehr gespannt auf sein neuestes Werk. An Silvester hatten wir dann die Gelegenheit einige Rezepte für unsere Cheese-Burger zu kombinieren.



Los ging es zunächst mit dem Backen der Burger-Buns. Dafür gibt es zwei Rezepte im Buch, ich habe mich für die Variante des "Wunderteigs" entschieden, daraus lassen sich auch ein vorzügliches Toastbrot sowie Hot-Dog-Rolls backen.


Wunderteig (für 8-12 Buns)


Zutaten:

450 g Mehl (Typ 405)
50 g Maisgrieß
150 ml lauwarmes Wasser
50 ml lauwarme Milch
40 g Zucker
1/2 Würfel Hefe
2 zimmerwarme Eier (M)
80 g weiche Butter
5 g Salz

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel sieben und mit dem Maisgrieß mischen. Das Wasser mit der Milch und dem Zucker verrühren. Die Hefe darin auflösen. Eine Mulde in das Mehl formen, die Flüssigkeit eingießen und mit etwas Mehl einen Vorteig anrühren. Mit etwas Mehl bedecken und zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Eier, Butter und Salz zugeben und alles in der Küchenmaschine 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Zu einer Kugel formen und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

Den Teig in die gewünschten Portionen teilen, ich hatte 8 Buns à 110 g. Jede Portion mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen. Dafür den Teig umfassen und mit den Fingern nach innen einkrempeln bis eine streffe Kugel entstanden ist. Nahtseiten verschließen und mit der Nahtseite nach unten auf ein Blech mit Backpapier setzen. Zugedeckt an einem warmen Ort weitere 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

1 Eigelb mit 1 EL Sahne verquirlen und die Oberseite damit bestreichen. Mit 2-3 TL Sesamsaat bestreuen und 20 Minuten goldbraun backen.

Burger-Patty

Den Burger haben wir belegt mit einem Rindfleisch-Patty aus bestem bayerischen Weiderindfleisch vom namentlich bekannten Ochsen. Für das Patty wird das Hackfleisch in der Burger-Presse geformt und auf dem Grill von jeder Seite 5 Minuten gegart. Zum Ende der Garzeit kommt noch eine Scheibe Käse drauf, damit er etwas schmelzen kann.

Portweinzwiebel-Backpflaumen-Relish

 

500 g rote Zwiebeln in feinen Streifen geschnitten
100 g Backpflaumen geviertelt mit
4 EL Olivenöl für 8 Minuten in der Pfanne schmoren
1 EL braunen Zucker zugeben und 1 Minute weiterschmoren
1 Knoblauchzehe fein gehackt
2 Zweige Tymian die Blättchen abgestreift, hinzufügen,
mit 200 ml rotem Portwein
1 EL Honig und
1-3 TL Rotweinessig auffüllen.
Offen dicklich einkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Burger waren wirklich vorzüglich und werden bei nächster Gelegenheit wiederholt!


Donnerstag, 1. Januar 2015

Frohes neues Jahr! - Happy New Year!


Ich wünsche Euch allen ein glückliches und gesundes Jahr 2015!

Das alte Jahr haben wir mit Burgern und amerikanischem Schokokuchen verabschiedet.  



I wish you all a happy and healthy new year!

We said farewell to the old one with burgers and american chocolate cake.







Freitag, 14. März 2014

Halber Wirtshaussalat auf Feldsalat zum #Tierfreitag

Auf der Suche nach einem schnellen und frischen Abendbrot bin ich in dem fantastischen Kochbuch "Deutschland vegetarisch" auf den Wirtshaussalat gestossen. Dieser klang sehr vielversprechend und ist nicht nur vegetarisch sondern vegan, wenn der Honig durch Zucker ersetzt wird, passt also hervorragen zum Tierfreitag.


Aufgrund des aktuellen Gemüseangebots im nächsten Bio- und Supermarkt meines Vertrauens konnte ich ihn nur halb machen, sprich den Karotten- und Gurkenteil. Die Zutaten für die beiden anderen Teile, grüne Bohnen und Spitzkohl für Bohnen- und Krautsalat, waren leider nicht in vernünftiger Qualität vorhanden. Da sich das Rezept im Frühlingsteil des Buches befindet, werde ich die beiden bestimmt bald nachholen. Dafür hatte ich im Kühlschrank noch Feldsalat, in bestimmten Teilen Deutschlands auch Mausohr genannt. Dieser passte sehr gut zu Karotte und Gurke und ergab mit dem Kerndlbrot vom Bäcker Schubert ein leckeres Abendbrot. Da es um die Jahreszeit schon dunkel ist, sind leider die Fotos nicht besonders gut geworden.

Doch nun zum Rezept des heutigen Abends.

Halber Wirtshaussalat auf Feldsalat:

 

 

Zutaten:

3 Karotten
1 EL Honig (ersetzt durch 1/2 EL Zucker)
3 TL Apfelessig
2 EL Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer
 
1/2 Gurke
1 EL Weißweinessig
1/2 EL Zucker
1/2 TL Salz
3 EL Sonnenblumenöl
4 Stängel Dill

100 g Feldsalat

Zubereitung:

Für den Karottensalat die Karotten grob raspeln. In einer kleinen Schüssel Honig, Essig und Öl verrühren. Mit den Karotten mischen und salzen und pfeffern.

Für den Gurkensalat die Gurke halb schälen und in dünnen Scheiben schneiden. Den Essig mit Zucker, Salz und Öl vermischen und über die Gurken geben. Den Dill klein hacken und mit den Gurken verrühren.

Den Feldsalat waschen und trockenschleudern. Anschließend in tiefe Teller geben und den Karotten- und Gurkensalat darüber geben. Den Salat mit dunklem Brot servieren.

Lasst es Euch schmecken!

Mittwoch, 5. Februar 2014

Fußballwochenende

Letztes Wochenende war das erste Heimspiel-Wochenende des FC Bayern in diesem Jahr. Zu diesem Anlaß kamen liebe Freunde zu Besuch, um den Stadionbesuch mit einem Wochenende in München zu verbinden.

Am Freitagabend haben wir das Wochenende erstmal mit Pizza und einem Gläschen Moselwein eingläutet. Für die Pizza mache ich normalerweise einen schnellen Hefeteig, der innerhalb von 40 Minuten verarbeitet werden kann. Diesmal habe ich einen Teig mit weniger Hefe ausprobiert, den ich bereichts am Donnerstagabend zubereitet habe. Das Rezept habe ich von hier:

  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 300 g Hartweizengries
  • 350 g Weizenmehl Typ 550
  • 430 g Wasser
  • 40 g Olivenöl
  • 15 g Salz
  • 7 g Frischhefe
 Alle Zutaten werden für 5 Minuten auf niedrigster und anschließend für 10 Minuten auf zweiter Stufe verknetet. Den Teig 1 Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen und danach bis zur Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Pizzateig nach Wunsch belegen und bei 250 Grad 10 Minuten backen.

Dazu gab es eine Flasche trockenen Riesling vom Weingut Später-Veit. Wir hatten eine Kiste zum Probieren bestellt und werden hier sicherlich nochmal Nachschub besorgen.

Den sonnigen Samstag verbrachten wir nach einem ausgedehnten Weißwurstfrühstück im Tierpark Hellabrunn.




Der Sonntag begann für mich mit einer kurzen Laufrunde im Schloßpark, zum Appetit holen. Diesen habe ich mit diesen Orangen-Schokoladen-Pancakes gestillt.
Den recht grauen Tag verbrachten wir dann im Englischen Garten. Am Nachmittag ging es dann endlich in die Allianz-Arena zum Spiel FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt. Mit einem grandiosen Spiel und dem verdienten 5-0 Sieg war es ein würdiger Wochenendabschluss.

Sonntag, 26. Januar 2014

Sonntagsausflug: Kunst und Burger


Dieses Wochenende ist die Küche kalt geblieben, abgesehen von einem Ragu alla Bolognese, welches ich bereits Freitag abend gekocht hatte und es zu dunkel für annehmbare Fotos war.
Dafür waren wir heute nachmittag im Lenbachhaus:


Dort haben wir uns ganz auf die Sammlung "Der Blaue Reiter" konzentriert, hier zwei berühmte Beispiele:

Blaues Pferd (1911), Franz Marc
Türkisches Café (1914), August Macke 


Nach so viel Kunst hatten wir natürlich Hunger und sind noch in der Hamburgerei eingekehrt.




Der "normale" Hamburger mit Pommes:


Und die vegetarische Variante, mit drei Linsenküchlein:


Fazit: Die Burger waren saftig und lecker. Für den vegetarischen hätte ich mir statt der 3 (!) Linsenküchlein ein großes gewünscht, dann lässt er sich auch besser essen. Die Pommes waren genau richtig: kross und nicht zu fettig. Die Preise sind dafür, dass es ein Selbstbedienungsrestaurant ist, relativ hoch.

Samstag, 25. Januar 2014

Dankeschön...

... für die wunderschönen Blumen






... für den leckeren Streuselkuchen


 






Sonntag, 19. Januar 2014

Orangen-Schoko-Pancakes

Gestern gab es bei uns Pancakes zum Frühstück. Das ist genau das richtige für diese Jahreszeit und erspart dann auch gleich das Mittagessen.

Das Rezept ist aus dem "Pancakes"-Buch von Adrianna Adarme. Sie betreibt das wundervolle Blog "A Cozy Kitchen", aus dem ich bereits viele Rezepte nachgekocht habe.



 

Zutaten:


1 Tasse Mehl
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Backpulver
1 Teelöffel Natron
1 Teelöffel abgeriebene Bio-Orange
1/8 Teelöffel Salz
1 1/4 Tassen Buttermilch
1 Ei (L)
1 Teelöffel zerlassene Butter
Schokoladentropfen

Zubereitung:


Das Mehl mit Zucker, Backpulver, Natron, Orangen-Abrieb und Salz in einer Schüssel mischen. 

Die Buttermilch mit dem Ei und der zerlassenen Butter verquirlen. Entweder direkt im Messbecher oder in einer kleineren Schüssel.


Die Buttermilch-Ei-Mischung in die große Schüssel geben und mit dem Schneebesen vermischen. Der Teig darf noch kleinere Klümpchen haben.

In einer Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Butter zerlassen. Den Teig mit einem 1/4 Cup-Messlöffel in die Pfanne geben. Mit einigen Schokoladentropfen bestreuen und diese mit einer Gabel in den Teig drücken. 2-3 Minuten backen, bis auf der Oberseite kleine Blasen entstehen. Wenden und nochmal ca. 1 Minute auf der anderen Seite goldbraun backen.

Die fertigen Pancakes im Ofen bei 100 C warmhalten. 

Pancakes esse ich am liebsten mit reichlich Ahornsirup. Idealerweise gewärmt, damit sich die Pancakes gut damit vollsaugen können. Lasst es Euch schmecken!